Bürgeraktion Freudenstadt

 

Protokoll der Monatssitzung

vom

16. April 2018

Ort: Café Kuckuck

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 Anwesend: W. Trefz – S. Blickle – E. Kiessling – G. Blickle – G. Kerig – B. Altendorf-Jehle – D. Breyer – K. Breuer – E. Gebele – A. Ortmann – R. Maurer – G. Lörcher –      A. Lörcher – St. Voegeli – M. Matt

 Entschuldigt: S. Zacke – M. Rapp

 

1.     R. Maurer begrüßt die Anwesenden und weist auf die bevorstehende Bürgermesse am 6. Mai hin.

 

2.   Für die Präsenz der Bürgeraktion Freudenstadt bei der Bürgermesse werden verschiedene Vorschläge gemacht:

- Aufstellen einer Pinnwand, auf der Besucher/innen Wünsche, Anregungen, Kritik usw. anbringen können

- zusätzlich, für Menschen, die sich nicht öffentlich äußern wollen, ein Briefkasten

- Fragebogen entwerfen, mit der Motivation, Mitglied bei der Bürgeraktion zu werden

- leere Säule aufstellen mit Fragen wie: Warum sind Sie nicht Mitglied bei der Bürgeraktion? Warum wollen Sie sich nicht demokratisch engagieren?

 

          Diese Ideen sollen diskutiert / umgesetzt werden bei einem Treffen am           Mittwoch, 25. April, 19.00 Uhr bei Lörchers in Dietersweiler. Teilnehmen wollen          u. a. E. Gebele, A. Ortmann, E. Kiessling, B. Altendorf-Jehle, S. Voegeli …

 

3.   W. Trefz hat schon seit längerem ein BA-Treffen angeregt, auf dem das Thema Stadtwald angesprochen werden soll. Dabei soll vor allem der Frage nachgegangen werden: WIE WOLLEN WIR ALS BÜRGER UNSEREN STADTWALD GESTALTEN? Erörtert werden soll dabei auch, was vom 'Hüttenkonzept' zu halten ist, warum Hütten 'abgebaut' werden oder bewährte, alte Wegeverbindungen verändert werden müssen.

Die Veranstaltung ist vorgesehen für Samstag, 23. Juni 2018. Treffpunkt ist der Lauferbrunnen ab 11.00 Uhr. Für Proviant soll jeder selbst sorgen.

 

4.   R. Maurer gibt Gedanken und Informationen zum Thema Car Sharing. Dafür gebe es im Wesentlichen zwei Modelle: a) eine Institution / Firma bietet Fahrzeuge an; b) über eine App werden Privatwagen geteilt

B. Altendorf-Jehle kann sich vorstellen, dass ein solches Projekt im Zusammenhang mit der Einrichtung des Uni-Campus umgesetzt werden könnte. (Gleichzeitig verweist sie auf das Mitfahr-Projekt in Musbach, auf das „Mitfahr-Bänkle“.)

In Pfalzgrafenweiler wird Car Sharing von der 'Weiler Wärme' in Kooperation mit der Diakonie umgesetzt. - Könnte ein vergleichbares Modell attraktiv für die Stadtwerke sein?

An die Stadträtinnen ergeht die Bitte, die Möglichkeiten für eine Umsetzung über die Fraktion anzugehen.

 

5.     E. Gebele informiert auf Nachfrage, dass die Fahrradboxen am Stadtbahnhof kaum angenommen würden. Deshalb sei auch nicht daran gedacht, solche Abstellmöglichkeiten im Bereich der Kepler-Schulen einzurichten. Die neuen Abstellplätze dort befänden sich in einem Prozess der Umsetzung.

 

6.     Im Zusammenhang mit der Karikatur im SchwaBo vom 14. 04. 2018 (siehe auch BA-Homepage) wird E. Gebele nach der Diskussion um die Kläranlage Manbach gefragt. Sie erklärt, dass die gesamten Investitionen dafür vorgesehen seien, die bestehende Einrichtung zu modernisieren und zu aktualisieren, nicht aber, sie für die Zukunft zu ertüchtigen, also etwa mit einer Vierten Klärstufe, die etwa dazu in der Lage sei, die Abwässer von Arznei-Rückständen oder Mikroplastikteilchen zu reinigen. Sie sei schon dafür bekannt, dass sie seit Jahren immer aufs Neue solche Forderungen stelle und eine politische Diskussion fordere.

 

7.     G. Kerig fragt nach, ob die Bürgeraktion sich an Veranstaltungen der „Aktion gegen Rechts“ beteiligen wolle. - Man ist sich darin einig, dass die BA bereit ist, sich aus  a k t u e l l e m  A n l a s s  einzubringen.

 

8.   E. Gebele informiert über das neue Beleuchtungskonzept, mit dem der Marktplatz und andere Bereiche der Stadt in ein gutes Licht gesetzt werden soll. Es gehe vor allem darum, nicht nur eine verkehrssichere Beleuchtung zu schaffen, sondern gleichzeitig auch für „Wohlfühlcharakter“ zu sorgen und „schöne Ecken“ zur Geltung zu bringen. Dafür seien auch neue Leuchten – über die in der GR-Sitzung am 24. April abgestimmt werden müsse – vorgesehen.

Es schließt sich eine Diskussion um die Frage an, warum die vorhandenen, ehedem speziell (im Schweizer-Stil) für Freudenstadt angefertigten Leuchten beseitigt und zerstört werden müssten. - Als Begründung für die Beseitigung wird angeführt, im neuen Entwurf stelle die Leuchte keinen eigenen optischen Wert dar, sondern müsse gleichsam unsichtbar sein. Die alten Leuchten dagegen seien nur am Tag auffällig, nachts sei ihr Licht unzureichend.

Dagegen wird argumentiert, sie stellten ein historisches 'Alleinstellungsmerkmal' dar. Für einen professionellen Lichtdesigner dürfe es nicht unmöglich sein, einen Ort in der Stadt mit diesen Leuchten zu entwerfen, der sich auch in die neue Planung gut einfüge.

W. Trefz fragt dringlich nach, ob der neue Lichtplan auch Bedacht nehme auf Insekten, Fledermäuse und die Abstrahlung nach oben (Lichtverschmutzung). - Darauf, versichert E. Gebele, sei geachtet worden.

 

9.     Die Bürgeraktion begibt sich zu einem Ortstermin auf den Marktplatz, wo die neuen Musterleuchten aufgestellt sind. E. Gebele erklärt dabei auch an Ort und Stelle, wie man sich die geplante Be- und Ausleuchtung vorstellen müsse. Diesem Vorhaben wird nicht widersprochen, dennoch bleibt der Wunsch bestehen, einige der inzwischen arg ramponierten 'historischen' Leuchten zu erhalten und zu integrieren.

 

 

Nächste Termine:

-       Mittwoch, 25. April 2018, 19.00 Uhr: Planungsrunde für die Bürgermesse

-       Sonntag, 6. Mai 2018, ab 11.00 Uhr: Bürgermesse in Kurhaus und Kurgarten

-       Montag, 14. Mai 2018, 20.00 Uhr: Monatssitzung Mai

 

 

Für das Protokoll:

Freudenstadt, den 18. April 2018

 

(gez.) A. Lörcher

 

 

 

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