Bürgeraktion Freudenstadt

 

 

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Protokoll der Mitgliederversammlung / Monatssitzung

vom 20. November 2017

 

Ort: Café KUCKUCK, Marktplatz 53

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Anwesend: D. Breyer – S. Blickle – G. Blickle – E. Gebele – O. Dorka – B. Altendorf-Jehle – E. Kiessling – H. Rehberg – A. Ortmann – G. Lörcher – A. Lörcher – R. Maurer – M. Matt – S. Voegeli

 

Entschuldigt: R. Lahme – L. Lahme – U. Hansen – F. Riege – B. Nübel – G. Kerig –       W. Trefz – K. Breuer – M. Franz

 

 

1)    R. Maurer begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Mitgliederversammlung.

 

2)    R. Maurer und G. Lörcher tragen den Jahresrückblick vor. - Siehe Anlage.

 

3)    D. Breyer legt einen ausgewogenen Kassenstandsbericht auf der Basis von 31 Mitgliedern vor. G. Blickle hat die Kasse geprüft und bestätigt die Korrektheit der Kassenführung.

 

4)    H. Rehberg beantragt die Entlastung des Vorstands. Diese wird einstimmig erteilt.

 

5)    Verschiedenes

 

a) Frau Schwarz von der Stadtverwaltung – wie B. Altendorf-Jehle ausführt -  listet alle Kunst- und Wertgegenstände auf und fragt nach den Eigentumsverhältnissen des Zapfens, für den die BA den Betrag von 3000 Euro bezahlt hat. Diese Summe ergänzt und erweitert O. Dorka, indem er seine eigenen Investitionen in dieser Sache darstellt. Dadurch beträgt der Wert der Anlage etwa 5000 Euro. In diesem Zusammenhang äußert O. Dorka auch eine gewisse Enttäuschung darüber, dass das BA-Fest als internes Fest geplant worden sei. Allerdings wird dagegen gehalten, dass sehr wohl Besucher von außen daran teilgenommen hätten, und dies, obwohl gleichzeitig im Christophstal und anderswo äußerst attraktive Veranstaltungen stattfanden.

 

Dem Antrag, den Zapfen in das Eigentum der Stadt zu übergeben, wird einstimmig zugestimmt, verbunden mit der Bitte, dem Brunnen am Alten Festplatz den offiziellen Namen „Sibylle-Brunnen“ zu geben.

 

b) Am 6. Mai 2018 findet die nächste Bürgermesse statt. Es wird diskutiert, ob die Bürgeraktion wieder daran teilnehmen soll (Anmeldefrist bis 1. Februar 2018). Die Abstimmung befürwortet die Mitwirkung an der Bürgermesse mit 11 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen.

 

c) Vorgesehen war, das BA-Jubiläums-Buch im Rahmen der Mitgliederversammlung an die Subskribenten auszugeben. Allerdings hat die Druckerei noch nicht geliefert.

 

d) Die Frage, warum eine Stelle für eine(n) Integrations-Beauftragte(n) nicht eingerichtet worden sei, obwohl eine solche Anlaufstelle gerade für Ehrenamtliche sehr wichtig sei und zur Hauptsache durch das Land finanziert werde, wird von den Gemeinderätinnen beantwortet: Diese Zuständigkeit sei der     Amtsstelle, die für alle Vereine zuständig ist, zugeschlagen worden.

 

 

6)    Ausblick auf 2018Im Lauf des kommenden Jahres soll von Seiten der BA verfolgt werden, ob für Freudenstadt „car sharing“ attraktiv und möglich sein könnte. Dazu will man sich sowohl in Nagold als auch in Horb Informationen holen.

 

7)   Nächste Termine:

 

Im Dezember findet keine Monatssitzung statt.

 

29. Januar 2018, 18.00 Uhr: Informations-Besuch bei Firma Wolf

 

19. Februar 2018, 20.00 Uhr, Café Kuckuck: Gespräch mit dem Planer des Wiesent-Geheges auf der Alexanderschanze, Herrn Moritz Franz-Gerstein.

 

Geplant für den 19. März 2018 ist eine Kontaktaufnahme mit den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Christophstal zur Thematisierung des Gartenschau-Projekts 2025. E. Kiessling will sich darum kümmern.

 

8)    Durch A. Ortmann und A. Lörcher erfolgt eine kurze Information über die Begehung des Christophstals am 6. Oktober 2017 zusammen mit Herrn R. Müller und dem Denkmalverein. Sie weisen darauf hin, dass sie sich nicht vorstellen können, wie in einem Tal, in dem fast alle Flächen in Privatbesitz sind, ein interkommunales Projekt verwirklicht werden soll.

 

9)    D. Breyer und R. Maurer danken den Stadträtinnen und Olfert Dorka für ihre Arbeit und ihren Einsatz mit einem kleinen Geschenk.

 

 

Für das Protokoll:

Freudenstadt, den 25. November 2017

 

(gez.) A. Lörcher

 

 

 

Jahresrückblick 2017

 

Die Mitgliederversammlung mit Wahlen fand am 14. November 2016 statt. Da Michaela Matt (Vorstand)und Barbara Nübel (Kassiererin) sich nicht mehr zur Verfügung stellten, wurden Stefan Voegeli (Vorstand) und Doris Breyer (Kassiererin)  gewählt. Anschließend noch Diskussionen über Unicampus, Projekt Gartenschau und Siegfried Schmidt informierte über die Rappenkeller, die wegen der Neubebauung nicht erhalten werden können. Man will versuchen, wenigstens die Haupthallen zu retten.

 

29. November 2016: Treffen bei Fam. Lörcher zur Besprechung des Jubiläumsbuches

 

Bei der Sitzung am 5. Dezember 2016 berichtete A. Lörcher von der Redaktionssitzung am 29.11.16. Die Idee einer Hamburgfahrt zu unserer ehemaligen Stadträtin Frau Saucke wird angeregt und für gut befunden. Zum Garten-und Grünprojekt 2025  sollen Ideen gesammelt werden, welche die Fraktion weiterreicht. Angesprochen wurde auch die Düngeaktion auf dem Kienberg, Simon Kohling wird gebeten uns darüber aufzuklären. G. Kerig möchte Informationen über das „Bündnis gegen Rechts“, erwogen wird eine Einladung dieser Gruppe. Ferner wurde über die Entwässerungsproblematik der Walddorfschule und in der von Seiten der Fraktion Sonnenhalde informiert.

 

Im Januar trafen wir uns im Café Kuckuck, das inzwischen unser Vereinslokal geworden ist. Verschiedene Themen wurden angesprochen; vor allem die Düngung auf dem Kienberg hatte für Diskussionen gesorgt. Simon Kohlig, der  beim Landratsamt arbeitet, erklärte die verschiedenen Landschaftsformen auf dem Kienberg und wies darauf hin, dass eine Düngung rechtlich nicht zu beanstanden sei.

 

Eine Informationsveranstaltung mit fachkundiger Führung im Sommer wurde angeregt.

 

Auch das Uniprojekt wurde ausführlich besprochen, insbesondere das Schicksal und die Zukunft des ehemaligen Bahnhofhotels (alte Waldorfschule).

 

Über die geplante Hamburgfahrt und den Besuch bei Frau Saucke gab es nähere Informationen und die Einladung, daran teilzunehmen.

 

Bei unserer Februarsitzung beschlossen wir, für die Märzsitzung Vertreterinnen des „Bündnisses gegen Rechts“ einzuladen und für einen späteren Termin auch noch Vertreter der Stadtwerke.

 

Außerdem wurde ausführlich über das Interkommunale Grünprojekt Baiersbronn-Freudenstadt, das 2025 stattfinden soll, sowie über verschiedene Vorschläge und Anregungen von BA-Mitgliedern diskutiert. Weiterhin wurde darüber gesprochen, welche Möglichkeiten es geben könnte, das ehemalige Bahnhofhotel (alte Waldorfschule) auf dem künftigen Unicampus zu retten.

 

Bei unserem Treffen im März konnten wir Frau Krebs und Frau Michalek vom „Bündnis gegen Rechts“ begrüßen, die uns vom Entstehen und von verschiedenen Aktionen des Bündnisses berichteten. Eine rege Diskussion schloss sich an, vor allem über die Gefahren, die von rechten Gruppierungen ausgehen und wie diesen zu begegnen sei.

 

Ein weiteres – erfreulicheres – Thema war das Geburtstagsfest (40 Jahre) der Bürgeraktion. Neben einer 'Geburtstagsschrift', für die schon Beiträge vorlagen, sollte ein großes Fest gefeiert werden. Vorschläge, wie, wo und wann gefeiert werden sollte, wurden gesammelt.

 

Im April konnten wir erneut Gäste begrüßen, nämlich Herrn Daun und Herrn Schuler von den Stadtwerken. Von ihnen erfuhren wir, wie und in welchen Bereichen sich die Stadtwerke – im Zeichen der Energiewende -  den erneuerbaren Energien verpflichtet fühlen.

 

Im Anschluss daran waren wir wieder mit unserem Jubiläumsfest und unserer Geburtstags-Chronik beschäftigt. Als  Festort wurde der Kurgarten ins Gespräch gebracht.

 

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens fuhr Anfang April eine Gruppe der BA für drei Tage nach Hamburg, um die ehemalige Stadträtin Christiane Saucke zu besuchen. Damit ist eine „Schnapsidee“ Wirklichkeit geworden. Wer dabei war, wird dieses Ereignis nicht vergessen.

 

Im Mai waren wir zunächst in der Stadt unterwegs. Auf Anregung von Ruth Maurer trafen wir uns mit einigen Eltern und deren Kindern auf dem Spielplatz in der Turnhallestraße. Man diskutierte, ob eine Erweiterung oder gar Verlegung dieses Spielplatzes möglich sei.

 

Beim anschließenden Treffen im Café Kuckuck wurden Details der Jubiläums-Chronik besprochen. Klar wurde auch, wie sich das Fest am 23. September im Kurgarten gestalten sollte. Dabei sollte auch der Zapfen eingeweiht werden, den der Holzkünstler Wolfram Leinß im Auftrag der BA anfertigte und der von Olfert Dorka am Alten Festplatz beim „Sibylle-Brunnen“ aufgestellt wurde.

 

Im Juni konnte der schon im Januar angeregte Kienberg-Spaziergang mit Simon Kohlig  und – als weiterem Fachmann – Aksel Uhl stattfinden. Simon und Aksel zeigten und erklärten die Vielfalt der Kulturlandschaft auf dem Kienberg und erläuterten die rechtliche Seite für FFH-Wiesen und auch, wofür maßvolle Düngung wichtig ist.

 

Anschließend trafen wir uns bei Familie Blickle, um noch offene Fragen zum Fest zu besprechen, ebenso die anfallenden Kosten für die Chronik und den Zapfen.

 

Das BA-Jubiäum am 23.09. im Kurgarten wird am 17.Juli 2017 besprochen. O. Dorka informiert, dass der Zapfen bestellt ist. Es wird  überlegt, wer eine offizielle Einladung erhält. Ferner wird der Ablauf des Festes festgelegt.

 

Bärbel wünscht, dass der Planer des Wiesent-Geheges, Herr Moritz Franz-Gerstein, auf der Alexanderschanze zur BA eingeladen wird, dem wird zugestimmt. A. Ortmann berichtet über die Entwicklungen bei den Radabstellplätzen an der Keplerschule und über ein Kolloquium des Bergbau-Projekts im Christophstal am 27./28. Okt.

 

Das Treffen am 18.Sept. 2017 war der Organisation und dem Ablauf unseres Jubiläums-Festes gewidmet.

 

Bei herrlich angenehmen Temperaturen findet am 23. September 2017 das BA-Fest im Kurgarten und beim alten Festplatz statt. Am alten Festplatz wird der Zapfen eingeweiht. Anwesend ist auch der Künstler Herr Leinß, außerdem Frau Dr. Hentschel, Herr Stahl als Vertreter des Forstes und viele aktive und ausgeschiedene Stadträte von verschiedenen Fraktionen.

 

Bei flotter Musik der Band „Apollinos“ wurde dann im Kurgarten gefeiert. Herzlichen Dank an alle Mitdenker, Mitorganisatoren Mitmacher und Essensspender. Es war ein sehr schönes Fest.

 

 

Am 23. Oktober 2017 nimmt die BA an dem von der „Mahnwache für Atomausstieg“ organisierten Besuch des Bio-Hofs Bohnet in Musbach teil. Charlotte und Claudia Bohnet haben vor einiger Zeit den Hof, der seit langer Zeit in Besitz der Fam. Bohnet ist,  übernommen und schon manche Projekte gestartet, z.B. eine Backstube eingerichtet, dort wird das eigene Getreide verbacken, auch wurde ein fahrbarer Hühnerstand angeschafft. Es wird nur eigenes Futter verwendet. Vermarktet werden die Waren über div. Märkte.