Bürgeraktion Freudenstadt

 

Protokoll der Monatssitzung

vom 19. Juni 2017

 

Ortstermin: 19.00 Uhr – 20.30

Wanderung über den Kienberg

 Anwesend: L. Lahme – R. Lahme – D. Breyer – B. Altendorf-Jehle - E. Kiessling – G. Kerig –    S. Blickle – G. Blickle – I. Süsser – S. Kohling – mehrere Gäste

Referent: Axel Uhl (Biologe)

 Entschuldigt: E. Gebele – K. Breuer – S. Voegeli

 

1.    G. Lörcher begrüßt im Parc Courbevoie die Mitglieder und Gäste und dankt Simon Kohling und Axel Uhl für ihre Bereitschaft, die Veranstaltung mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz zu gestalten.

Die Veranstaltung soll zwei Fragestellungen behandeln:

- Was ist in der vergangenen Zeit auf dem Kienberg geschehen?

- Wie soll sich der Kienberg zukünftig entwickeln?

 

2.    Die Gruppe wandert unter Führung von Axel Uhl über den Kienberg und trifft an verschiedenen Orten auf völlig unterschiedliche, vielfältige Vegetation. Im allgemeinen zeigen sich die Wiesen in einem Zustand, der wirtschaftlich nicht zu vertreten ist. Die Vegetation ist kurzwüchsig, mager, artenreich.

An einer Stelle trifft man eine Kombination von Nährstoff liebenden Pflanzen (Ampfer) und typischen Magerwiesen-Pflanzen. Das zeigt an, dass die Fläche in früherer Zeit stärker gedüngt wurde. - Diese Folgerung wird bestätigt von einem älteren Anwohner, der erzählt, dass auf dem Kienberg noch in den 50er-Jahren Gärten angelegt wurden und Landwirtschaft betrieben wurde.

 

3.   Simon Kohling erläutert die rechtliche Seite für FFH-Wiesen: Bei der Pflege solcher Wiesen sei alles erlaubt, was die Wiese in ihrem Charakter nicht verändere. Was geschehe, liege im Ermessen des bewirtschaftenden Landwirts. Theoretisch sei auch Beweidung möglich. Ohne Düngung verwandle sich die „Berg-Mähwiese“ in einen Magerrasen; wolle man die Eigenart solcher Mähwiesen erhalten, sei maßvolle Düngung notwendig.

 

4.   Weiter wird ausgeführt: Der Kienberg sei in seiner Vielfalt eine Kulturlandschaft. Wenn sie erhalten werden solle, müsse sie gepflegt und gemäht werden.

 

5.   Eine Fläche, die nicht mehr bewirtschaftet wird, wird besichtigt. Deutlich zu erkennen ist, wie der Wald wieder Besitz von dieser Fläche ergreift. Sie wird bereits wieder von jungen Bäumen geprägt.

 

6.   Es wird festgehalten, dass eine Entscheidung darüber, was mit dem Kienberg geschehen soll, in erster Linie politisch ist und daher auch von den politischen Gremien getroffen werden muss.

Kienberg

Kienberg Blumen

  

Monatssitzung 21.00 Uhr – 22.00 Uhr

bei Familie Blickle

 7.   An Axel Uhl werden noch einige Fragen gestellt. Die politische Bedeutung des Kienbergs wird noch einmal deutlich gemacht.

 

8.   G. Lörcher leitet die Monatssitzung und teilt mit, dass sich B. Altendorf-Jehle mit der Redaktion des FreudenStadtBlatts ins Benehmen gesetzt hat und es offenbar möglich sein wird, das BA-Fest dort zu bewerben. Dafür muss noch eine Anzeige gestaltet werden.

 

9.   Nun wird darüber diskutiert, ob auch noch ein Flyer zu diesem Anlass angefertigt und verteilt werden soll. Die Abstimmung ergibt: Es wird kein Flyer gedruckt.

 

10. Mit dem Layout für die BA-Schrift ist S. Voegeli zur Zeit befasst. Für den Druck stehen maximal 1200 Euro zur Verfügung. - Mit einem gewissen Rückfluss kann gerechnet werden, da das Buch nicht verschenkt werden soll.

 

11. Wegen der Aufstellung einer Zapfen-Plastik am Ort des „Sibylle-Brunnens“ hat sich S. Voegeli an Herrn R. Müller gewandt. - Bis zum Tag der Abfassung dieses Protokolls liegt noch keine schriftliche Genehmigung vor. - Herr Leinß will für die Herstellung dieses Zapfens 3000 Euro.

  

Nächste Termine:

 

-       Montag, 17. Juli 2017, 20.00 Uhr: Monatssitzung im Café Kuckuck. - Bei diesem Treffen muss die Organisation des Geburtstagsfestes geklärt werden.

 

-       Samstag, 23. September 2017: Geburtstagsfest im Kurhaus-Garten

 

-       Montag, 25. September 2017: Monatssitzung in Musbach; Begehung des Stöckerbachs

  

Für das Protokoll:

 

Freudenstadt, den 1. Juli 2017

 

(gez.) A. Lörcher