Bürgeraktion Freudenstadt

 

Protokoll der Mitgliederversammlung

vom 14. November 2016

 

Ort: Café Kuckuck, Freudenstadt

 Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

Anwesend: A. Ortmann – R.Maurer – S. Blickle – G. Blickle – K. Breuer – E. Gebele – B. Altendorf-Jehle – E. Kiessling – L. Lahme – R. Lahme – D. Breyer – B. Nübel – W. Trefz – G. Lörcher –            A. Lörcher – S. Schmidt (SWP und Denkmalverein) – M. Scholz – H. Rehberg – O. Dorka – M. Matt – S. Voegeli

 Entschuldigt: G. Kerig – R. Linke

 

1.      G. Lörcher begrüßt die Anwesenden und dankt für zahlreiches Kommen.

2.      R. Maurer trägt den Jahresbericht vor (siehe Anlage).

 3.      Der Bericht der Kassiererin B. Nübel zeigt ein positives Ergebnis. Der Kontostand am 30. 10. 2016 betrug 4277,06 Euro. Die Kontoführung wurde von D. Breyer geprüft und genehmigt. B. Nübel kandidiert nicht mehr für ihr Amt.

4.      H. Rehberg beantragt Entlastung für B. Nübel; diese wird einstimmig ausgesprochen. Danach dankt H. Rehberg dem Vorstand für die geleistete Arbeit und beantragt Entlastung; auch diese wird einstimmig erteilt.

            G. Lörcher dankt H. Rehberg für die kompetente Betreuung der BA-Homepage.

 5.      Neuwahlen

            Michaela Matt kandidiert nicht mehr für den Vorstand; an ihrer Stelle kandidiert Stephan Voegeli.

            Für den Vorstand gewählt werden

            Gesine Lörcher – einstimmig

            Ruth Maurer – einstimmig

            Albrecht Ortmann – einstimmig

            Stephan Voegeli – einstimmig

            Als Schriftführer wird Albrecht Lörcher einstimmig bestätigt.

            Als Nachfolgerin für Barbara Nübel wird Doris Breyer einstimmig gewählt.

            Zu Kassenprüferinnen werden Gisela Blickle und Barbara Nübel einstimmig gewählt.

 6.      Im Namen des Vorstandes bedankt sich R. Maurer bei M. Matt und B. Nübel sowie bei den Gemeinderätinnen B. Altendorf-Jehle, E. Gebele und E. Kiessling mit einem Geschenk.

 7.      Verschiedenes

            a) Zum Unicampus lägen nach Aussage der Gemeinderätinnen derzeit keine neuen Informationen vor (siehe dazu aber neuerdings Schwarzwälder Bote vom 16. November 2016 „Stadt kauft Gelände als Treuhänderin“). S. Schmidt führt dazu aus, in der Denkmalbewertung tauchten „fadenscheinige“ Argumente auf, „die leicht widerlegbar“ seien. „Schneller Planung“ werde der Vorzug gegeben gegenüber „guter Planung.“ Dabei sei der Campus geradezu eine „Wegentscheidung“ für die Stadtplanung.

             b) Für das Projekt „Gartenschau“ wird die Einrichtung einer Arbeitsgruppe erwogen. Dies soll in der Dezembersitzung diskutiert werden. Man ist sich darin einig, dass für das Christophstal mehrere Zugänge (“Portale“) geschaffen werden müßten (Stadtbahnhof, Kienberg, Langenwaldsee).                   

            S. Schmidt appelliert, auch die historischen Hotelparks wiederherzustellen und             einzubeziehen.

            Auch die „Hotelwelt um 1900“ könnte ein Themenbereich für die Gartenschau sein, ebenso wie „Frühindustrie“ im Christophstal oder der Rosenweg (verlängert ins Tal als lenkendes Band). Auch sei zu berücksichtigen, dass der Radweg aus der Stadt zum Langenwaldsee wegen seiner sanften Steigung ein hervorragender Zugangsweg für das Gartenschaugelände werden könne.

             c) Bezüglich der Rappenkeller teilt S. Schmidt mit, dass sie nicht erhalten werden könnten. Aber wenigstens die Haupthallen sollten bewahrt werden. Auf jeden Fall sollten sie für das Publikum ein letztes Mal geöffnet werden.

             d) A. Lörcher lädt alle zur Mitarbeit Bereiten für Dienstag, 29. November 2016, 19.00 Uhr in die Eppeneckstraße 6 in Dietersweiler ein. Bei diesem Treffen soll das Vorhaben „Schwaben-Geburtstag der BA“ erörtert und geplant werden.

 8.      Ausblick auf 2017

            -  Idee einer Fahrt nach Hamburg zum Besuch von Frau Saucke

            -  Behandlung des AfD-Themas zusammen mit dem Bündnis gegen Rechts

            -  Besuche in den Teilorten und bei Institutionen

            -  Feier des Jubiläums; eventuell mit dem Denkmalverein zusammen, der 20 Jahre besteht

            -  Fortsetzung des Engagements zu Uni-Campus und Stadthotel

            -  Einrichtung eines „Roten Bandes“ (E. Gebele), über welches historische Gebäude der Stadt         miteinander verbunden werden

            -  gemeinsame Aktion mit dem Denkmalverein an der Rußhütte

 Nächste Monatssitzung: Montag, 5. Dezember 2016, 20.00 Uhr im Café KUCKUCK, Marktplatz

  

Für das Protokoll:

Freudenstadt, 17. November 2016

 

(gez.) A. Lörcher

 

 

Jahresrückblick für das Jahr 2016

Am 18. Jan. 2016 begann  das Neue Jahr für die BA mit der Mitgliederversammlung für das Jahr 2015 im Gasthaus Schwanen. Herr Sailer aus dem Christophstal  war als Gast anwesend und erläuterte vor Beginn unserer Sitzung seine Meinung zum Bergbau im Christophstal. Er vertrat die Position der Befürworter des Bergbaus.

Anschließend wurde die Mitgliederversammlung abgehalten. Unter dem Punkt Verschiedenes diskutierten wir über die Teilnahme an der Bürgermesse, beschlossen die Verschiebung der Monatssitzungen vom 1. auf den 3. Montag im Monat, B. Nübel berichtete über den gewünschten Erhalt der Rappenkeller, M. Matt erzählte von der Gründungsveranstaltung des „Vereins Stadtmarketing“ und G. Blickle teilte uns Neues über das Fahrverbot auf dem Kienberg mit.

Am 15. Febr. trafen wir uns im Gasthaus Kaiser. Unsere Gäste waren zwei Schüler, Vertreter der SMV im Kepler-Gymnasium. Sie berichteten von ihren Aktivitäten für Fahrradabstellplätze und ihrer Enttäuschung, dass von Seiten der Stadtverwaltung keine Reaktion erfolgte. Bärbel versprach, das Anliegen in die Haushaltsrede mit aufzunehmen. Weitere Punkte waren die Verlängerung des Quartier-Vorhabens im Notdurftweg und die Nachfrage bei der Stadt bezüglich des Widerspruchs zur Gestaltungssatzung. Auch wurde eine engere Zusammenarbeit mit dem Denkmalverein gewünscht, der Wunsch, den Rappenkeller zu erhalten, sei zu spät gekommen. Zum Schluss sprach man noch über den schlechten Zustand der Asyl-Unterkunft in der Lauterbadstraße.

Am 14.März  Sitzung im Hotel Teuchelwald. Bärbel berichtete über die Begehung wegen einer Baumfällaktion in der Nordstadt. Die Fällaktion wurde größtenteils als berechtigt angesehen, ist allerdings etwas größer ausgefallen, als notwendig gewesen wäre. Als Gäste waren Mitglieder vom Denkmalverein anwesend. Siegfried Schmidt berichtete, dass es noch eine Chance auf einen Teilerhalt der Rappenkeller  gebe. Der Denkmalverein habe dazu verschiedene Ideen. Die Anfrage bei Architekt Jarcke war aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantwortet. Es erfolgte eine lebhafte Diskussion mit vielen verschiedenen Gedanken zu diesem Thema. Bärbel Altendorf-Jehle meinte, dass sie bei der derzeitigen Beschlusslage kaum eine Chance für den Erhalt der Keller sehe.

Am 18. April waren wir im Feuerwehrhaus in Freudenstadt zu Gast.  Stadtbrandmeister Möhrle berichtete ausführlich über die Arbeit und Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr. Ein großes Problem sei jedoch der begrenzte Platz. Obwohl die stadtnahe Lage auch ein Vorteil sei, sei man schon etwas beengt. Die Anlage wurde von Ludwig Schweizer erbaut und stehe unter Denkmalschutz, was eine Modernisierung zusätzlich erschwere. Eine Führung durch die Räumlichkeiten bestätigte diese räumliche Enge. In der anschließenden Monatssitzung wurde noch über die Themen der Bürgermesse diskutiert. Auch Tipps zum Verhalten bei der OB-Wahl wurden besprochen. Thema war auch der Erhalt des alten Bahnhofhotels (ehem. Waldorfschule). Zum Schluss war noch ein Ausflug nach Nagold um Informationen über die Gartenschau dort zu erhalten ein Thema.

 

Am 09. Mai wurde die Monatssitzung im Gasthaus Kaiser durchgeführt. Entscheidungen über unseren Stand bei der Bürgermesse wurden gefällt. Von den vorhandenen Säulen wurden 2 wiederverwendet, 3 mit neuen Themen bestückt, diese waren: Fahrradverkehr in FDS, Langenwaldseeprojekt und Such-und Gewinnspiel. Der Frage, ob die Säulen wieder professionell gestaltet werden sollen, wurde trotz der erheblichen Kosten in Höhe von ungefähr 400- 500 Euro, zugestimmt. Ein weiterer Diskussionspunkt war auch der Erhalt der ehemaligen Waldorfschule (Bahnhofhotel), wobei K. Breuer zu bedenken gab, dass dies vor allem ein Anliegen des Denkmalvereins ist. Fragen gab es auch zur Kündigung des Vertrages mit dem Waldorf-Kindergarten in Dietersweiler. Laut B.  Altendorf-Jehle müssten sich Stadt und KiGa über ein Fördersystem einigen. Über die Frage eines Krankenhausneubaues wurde gesprochen und mitgeteilt, dass ein Neubau nicht teuer sei als ein Umbau. In einem Neubau könnten die Abläufe optimiert und damit wirtschaftlicher gestaltet werden. Ferner stand die Entscheidung Privatisierung oder öffentliche Trägerschaft noch an.

Am 13.Juni  Treffen im Gasthaus Kaiser. Besprechung der Bürgermesse, Ausflug nach Nagold wird auf Herbst verschoben, Terminankündigung für das Sommerfest. B. Altendorf-Jehle machte den Vorschlag, mit der neuen Bürgermeisterin, Frau Hentschel, einen kommunalpolitischen Spaziergang zu unternehmen; sie erklärt sich bereit, die Terminabsprache zu übernehmen. Die Idee wird als gut befunden und ist als Monatssitzung im Juli vorgesehen.

Am 04. Juli erfolgte der Spaziergang mit Frau Hentschel. Treffpunkt war unterhalb der Fontänen. Nach der Begrüßung übernahm Olfert  Dorka die Führung. Immer wieder wurde auf eine notwendige bessere Pflege und Ausschilderung der Wege hingewiesen. Von der Harrenbuckelbank aus diskutierten wir über das Stadtbild und diesbezüglich wurde auch um ein sensibleres Vorgehen bei der Vergabe von Genehmigungen gebeten. Auf dem Rückweg im Tal wurde so manche Gartenschau-Idee besprochen. 

Mit dem Sommerfest bei Maurers am 29. Juli leiteten wir die Sommerpause ein.

 Am 19. September erstes Treffen im Café Kuckuck . Die Planung der Fahrt nach Nagold gestaltete sich etwas schwierig. Deshalb noch kein Ablaufprogramm. Formulierung von Fragen an die Nagolder Kontaktpersonen. Es wurde mitgeteilt, dass 2016 noch eine Mitgliederversammlung stattfinden muss, da Wahlen anstehen und Barbara Nübel ihr Amt als Kassiererin nach vielen Jahren abgeben möchte. Als Termin wurde Montag, der 14. Nov. festgelegt. A. Lörcher macht den Vorschlag, anlässlich des 40-jährigen Bestehens der BA eine Chronik über die BA zu organisieren. Diese Idee wurde positiv aufgenommen. Es soll ein Redaktionsteam gegründet werden. Eine Nachfrage von Landschaftsökologe M. Salcher wurde besprochen, der bemängelte, dass am Forchenkopf ein Weg neu geteert wurde. G. Kerig äußerte den Wunsch, Überlegungen zur AfD anzustellen, was können wir tun?

Am 24 Sept: fand der Ausflug nach Nagold statt. Es war ein sehr schöner sonniger Herbsttag.  Wir  waren mit Herrn Ebinger, Stadtrat und BUND-Vorsitzender, verabredet, der uns viel Positives über die Gartenschau berichtete, uns auf Schwierigkeiten aufmerksam machte und auch über die Folgekosten für die Stadt sprach. Aber insgesamt sieht er die Gartenschau als einen großen Gewinn für Nagold. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und anschließenden Spaziergängen mit verschiedenen Zielen schlossen wir den Ausflug mit gemeinsamem Kaffeetrinken ab.

Am 17. Oktober, weils so schön ist, wieder im Café Kuckuck. Gast war Herr Krieger vom Denkmalverein. Diskussion über den Erhalt des ehemaligen Bahnhofhotels bzw. Waldorfschule. BA und Denkmalverein wünschen die Einbeziehung dieses Gebäudes in den Uni-Campus und nicht den Abriss. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Druck, weil angeblich die Gefahr bestehe, dass bei Verzögerungen der Campus nach Horb verlegt wird und deshalb keine Ausschreibung und andere Planungen möglich seien. Auch das Stadthotel war ein großes Thema. Der bisherige Bebauungsplan sei nicht akzeptabel.  Die Stadt möchte aus Zeitgründen auch hier keine Ausschreibung.

G. Kerig berichtete von dem Programm und den einfachen Lösungen der AfD. Was kann BA in dieser Sache unternehmen? Man war sich einig, dass die BA nur aus gegebenem Anlass und zusammen mit anderen Organisationen aktiv werden kann.

 

Vorausschau für das Jahr 2017: das Jubiläum wird viel Zeit in Anspruch nehmen, Reise nach Hamburg? Besuch in den Teilorten, Firmen, Vereinen? Treffen mit Bündnis gegen Rechts zwecks Aktionen gegen AfD? Neue Denkmalbeamtin zusammen mit Denkmalverein einladen. Gartenschaugelände….,Jubiläumsfest zusammen mit Denkmalverein?