Bürgeraktion Freudenstadt

Protokoll der Monatssitzung

vom 4. Juli 2016

Kommunalpolitischer Spaziergang der Bürgeraktion

mit Frau Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel

durchs Christophstal

Zeit: 17.00 Uhr - 19.30 Uhr

 Anwesend: A. Ortmann - R. Lahme - L. Lahme - G. Kerig - B. Altendorf-Jehle - U. Hansen - G. Lörcher -  O. Dorka - A. Lörcher - St. Voegeli - H. Rehberg - E. Gebele - R. Linke – K. Breuer

sowie Gäste aus Freudenstadt und aus dem Christophstal

z.B. Frau Bauer - Frau Bullinger - Herr …. (ehemals Eisenbahner) - Frau Ruoss - ….

 B. Altendorf-Jehle begrüßte die Gruppe, besonders aber Frau Bürgermeisterin Dr. Hentschel, dass sie Zeit gefunden habe für den Spaziergang und Wünsche und Sichtweisen der Bürgeraktion zur Kenntnis nehmen wolle.

Insbesondere dankte sie Olfert Dorka für seine Bereitschaft, den Spaziergang zu moderieren und zu gestalten.

 Nach einer Vorstellungsrunde begab sich die Gruppe über den Wölperwiesenweg hinaus ins Freie, wo O. Dorka auf die Tatsache hinwies, dass ein Wanderer in wenigen Minuten aus dem Zentrum der Stadt in die freie Landschaft gelangen könne. Er wünschte sich eine nachdrücklichere Streckenführung, etwa durch die Anlage eines Bächleins, das die Verbindung von Christophstal und Stadt sinnfällig darstellen könne.

 Darauf stieg die Gruppe über das "Schneckenwegle" hinab ins Christophstal. Dieser Weg war vor Jahren schon einmal von Mitgliedern der Bürgeraktion hergerichtet und begehbar gemacht worden. Inzwischen ist er aber wieder völlig verwuchert. Desto unverständlicher sei es, dass eben dieser Weg als Wanderweg gekennzeichnet und im Wanderführer "WanderFreuden" (Tour 7) als einer der 16 schönsten Wandertouren einbezogen sei. So würden Touristen eher verschreckt.

 Es wurde sodann der Touristik Freudenstadt empfohlen, sich über die Beschaffenheit der Wanderwege kundig zu machen, insbesondere aber auch dafür Sorge zu tragen, dass sie nicht durch Forstarbeiten ruiniert und unansehlich würden.

Dafür gab es hinter und oberhalb des Bärenschlössles eindrückliche Anschauung. Äste und Zweige, die von den Einschlägen in großer Menge übrig geblieben waren, wurden einfach zusammengeschoben und am Wegrand aufgeschichtet oder den Hang hinunter befördert, oft mit Steinen und Erde vermengt, so dass Häckseln nur sehr aufwendig - wenn überhaupt - möglich würde.

 Von der „Harrerbuckel-Bank“ aus wurde das Augenmerk auf Aspekte des Stadtbildes und auf die starke  Verbuschung des Christophtalhanges „Auf den Bergen“ gelegt. Zum Stadtbild war gut zu sehen, dass schon einzelne Baumaßnahmen das Gesamtbild erheblich stören. Hier bedarf es in Zukunft eines deutlich sensibleren Vorgehens bei Genehmigungen.

 Über den Silberstollen wanderte man beim Laborantenhaus vorbei durchs Tal. Dabei wurden auch die Wünsche und Forderungen der Bewohnerinnen und Bewohner des Tales dargestellt. Außerdem wurde mache Idee formuliert im Zusammenhang mit der zukünftigen Gartenschau im Tal. Über den Treppenweg und die Adlersteige kehrte man zum Marktplatz zurück.

 Während des Spaziergangs teilten auch die beiden anwesenden Gemeinderätinnen manches mit, was die Bürgeraktion bewegt und betreibt, sodass Frau Hentschel ein differenziertes Bild gewinnen konnte, sowohl von der Bürgeraktion als auch von den Verhältnissen im und ums Christophtal.

 Die nächste Monatssitzung findet voraussichtlich am Montag, 19. September 2016 statt.

 Auf Wiedersehen beim Gartenfest bei Maurers!

 Für das Protokoll:

 Freudenstadt, den 12. Juli 2016

(gez.) A. Lörcher 

abwärts auf dem „Schneckenwegle“            

 

 

mehr Sensibilität für die Pflege von Wanderwegen ist notwendig

               











Bildbericht zur ersten kommunalpolitischen Wanderung der Bürgeraktion im Jahr 2016



Start der Wanderung
Start der Wanderung mit Bürgermeisterin Hentschel.

Blick auf Freudenstadt
Der Blick auf Freudenstadt