Bürgeraktion Freudenstadt

 

 

 

Protokoll der Monatssitzung

vom 6. Juli 2015

 

Ort: Ortsverwaltung Igelsberg

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Anwesend: A. Lörcher - M. Matt - L. Lahme - G. Kerig - O. Dorka - H. Rehberg - E. Gebele - B. Altendorf-Jehle - E. Kiessling

 

Entschuldigt: G. Lörcher - R. Maurer - A. Ortmann - W. Trefz - U. Hansen - F. Riege - G. + S. Blickle - K. Breuer - D. Breyer - R. Lahme

 

 

Durch Vermittlung von B. Altendorf-Jehle und auf Einladung durch den Ortschaftsrat Igelsberg findet die Monatssitzung der Bürgeraktion Freudenstadt in Igelsberg statt. Zunächst nehmen die Mitglieder der Bürgeraktion Freudenstadt an der regulären Ortschaftsratssitzung teil.

 

Für das anschließende Gespräch im Rahmen der Monatssitzung hat der Ortschaftsrat verschiedene Themen vorbereitet:

 

1.    OV Mast begrüßt die Besucher von der Bürgeraktion. - B. Altendorf-Jehle weist auf die Gepflogenheiten der Bürgeraktion hin, nach Möglichkeit die Sitzungen auch in den Ortsteilen abzuhalten und so die Probleme und Anliegen der Menschen in den Ortsteilen kennenzulernen.

 

2.    Auf dem Friedhof soll eine große Birke gefällt werden, da deren Wurzeln durch die Gräber wachsen. Gegen dieses Vorhaben stelle sich aber das Gartenbauamt.

 

Dazu erklärt O. Dorka: Birken seien für Friedhöfe ungeeignete Bäume. Allerdings sei es nicht einfach einen solchen Baum, wenn er gesund sei, zu beseitigen. Er empfehle, anhand des Belegungsplans des Friedhofs zu überprüfen, ob in absehbarer Zeit diese Gräber aufgehoben würden. Da sowieso Rasengräber und Urnengräber geplant seien, könnten diese eventuell an den Plätzen, die durch den Baum betroffen seien, angelegt werden. Sollte der Baum gefällt werden können, dürfe freilich keine neue Birke gepflanzt werden, sondern ein anderer Baum.

 

3.    Auf der Gemarkung wird die Zunahme von Neophyten beobachtet. Wie kann dagegen vorgegangen werden.

 

O. Dorka weist darauf hin, dass häufig der Fehler gemacht werde, angeschnittene Flächen oder Auffüllungen nicht sofort zu begrünen. So entstehe ein Leerraum, den Neophyten sofort für sich nutzen.

4.    Um Igelsberg sollen lokale Wanderwege ausgewiesen und gekennzeichnet werden. - Im anschließenden Gespräch wurde gewünscht, dass die Beschilderung sich an der bereits existierenden überregionalen Kennzeichnung orientieren solle. Außerdem seien Hinweise wichtig, ob die Wege für Fahrräder / Rollstühle geeignet und hindernisfrei seien. In Verbindung mit lokaler Gastronomie könnten auch Ladestationen für E-Bikes angeboten werden.

 

5.    Das historische Schul- und Rathaus soll umgebaut werden, damit ein niveaugleicher und behindertengerechter Bürgersaal eingerichtet werden kann.

 

B. Altendorf-Jehle befürwortet dieses Vorhaben und zeigt sich erfreut über die Idee, das traditionelle Haus neu und für die Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen. Sie rät dazu, die anderen Fraktionen des Gemeinderats einzubinden und die Forderungen selbstbewusst zu vertreten.

 

6.    Beklagt wird, dass in Igelsberg kein Baugebiet ausgewiesen werden kann. Das habe schon mehrfach dazu geführt, dass Interessenten - trotz schlechter Verkehrsverbindungen und fehlender Infrastruktur - hätten abgewiesen werden müssen, zumal auch vorhandene Baulücken nicht zur Verfügung stünden, da in Privatbesitz.

 

Im Gespräch wird geäußert, dass eventuell ältere, leer stehende Gebäude durch Umbau zu Wohneinheiten neu genutzt werden können. So könne auch das typische Erscheinungsbild des Dorfes bewahrt werden.

 

7.    In Sichtweite des Dorfes, entlang der B 294, seien auf der Gemarkung Baiersbronn vier Windräder geplant. Diese könnten auf der windgünstigeren Gegenseite des Tales nicht errichtet werden, weil dies dort der Naturschutz verhindere.

 

In diesem Zusammenhang werden die rechtlichen Aspekte erörtert (Gemeinden müssen geeignete Gebiete ausweisen, sonst könne ein Investor Windanlagen bauen, wo er wolle). Außerdem stelle sich immer die Frage: Wird die Energiewende gewollt!

 

8.    Zum Schluss werden noch die neu errichteten Jugendräume im Dachgeschoß des Rathauses besichtigt, die von Jugendlichen in eigener Regie ausgebaut worden sind.

 

         Nächster Termin: Sommerfest im Garten von Ruth und Werner Maurer, Hermann-Hesse-Straße 29, am 25. Juli 2015.

 

 

Für das Protokoll:

Freudenstadt, den 12. Juli 2015

 

(gez.) A. Lörcher