Protokoll der Monatssitzung

vom

15. September 2014

 

Ort: Gasthaus Schwanen

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Anwesend: M. Matt - R. Maurer - A. Ortmann - G. + A. Lörcher - R. Linke - W. Trefz - O. Dorka - K. Breuer - G. Kehrig - E. Gebele - U. Hansen - E. Kiessling - B. Nübel - B. Altendorf-Jehle - S. Seidler - F. Weitkamp

 

Entschuldigt: M. Scholz - S. + G. Blickle

 

Gäste: Frau und Herr Hör - Frau Krüper - Frau und Herr Türk

 

1.      G. Lörcher begrüßt nach der Sommerpause die Anwesenden, besonders aber Frau Krüper (Arkadenbuchhandlung), Frau und Herrn Hör (Uhren Krieg) und Frau und Herrn Türk (Schuhhaus). Die Genannten haben sich bereit erklärt, mit der Bürgeraktion über die Situation und Probleme des Einzelhandels in Freudenstadt zu sprechen.

2.      Herr Michael Hör dankt der BA für ihr Interesse am inhabergeführten Einzelhandel. Er betont, dass aufgrund von Handelsketten und Internethandel der Einzelhandel vor bedeutenden Problemen stehe. Der Vorteil im Einzelhandel sei jedoch der Service vor Ort.

         Ein Problem - das jedoch überall zu beobachten sei - seien die Leerstände. Außerdem müsse darauf geachtet werden, dass der Anschluss an die Entwicklungen nicht verloren gehe, vor allem, weil die Inhaber immer älter    würden und sich die Frage nach Nachfolgern dringend stelle. Noch sei Freudenstadt lebendig, wegen seiner Vielzahl unterschiedlichster Geschäfte.

         Da Widerstand gegen Handelsketten sinnlos sei - nur sie seien in der Lage, die horrenden Mieten in Premium-Lagen aufzubringen - sei Kommunikation zwischen Handel, Tourismus und Gastronomie dringend notwendig. Damit dies aber funktioniere, sei ein Citymanager vonnöten.

         Frau Gudrun Krüper betont, dass in FDS Bewusstsein geschaffen werden müsse für die  g e m e i n s a m e n  Schwierigkeiten: ohne funktionierenden Einzelhandel sei die Stadt nicht attraktiv für Touristen und darunter leide endlich auch die   Gastronomie.

         Herr Herbert Türk bestätigt diese Ansichten: es gebe nichts Wichtigeres als einen Citymanager, der die verschiedenen Bereiche kommuniziere und zusammenführe. Er dürfe auf keinen Fall städtischer Angestellter sein, sondern solle von Handel, Gastronomie und der Stadt gemeinsam finanziert werden.

         In diesem Zusammenhang drücken die drei Einzelhändler ihr Unverständnis und ihr Missfallen darüber aus, dass die Stadt Freudenstadt Mitglied im HGV werden konnte und ist.

         Die für Freudenstadt typischen kleinen Flächen (ca. 100 m2 ) seien schwierig zu bewirtschaften, auch hinsichtlich behindertengerechter Ausstattung. Viele der Geschäfte müssten auf mehreren Stockwerken betrieben werden. Die Mieten      seien derart hoch, dass sie nur sehr schwer zu erwirtschaften seien.

         Eine rege Diskussion schloss sich an, bei der auf verschiedene Bereiche hingewiesen wurde, die für einen Citymanager relevant sind.

         Daraus entsteht ein Vorschlag, einen Runden Tisch einzurichten, zu dem Citymanager aus anderen Städten eingeladen werden, damit deutlich wird, was Freudenstadt verpasst. Dieser Runde Tisch müsse von der Stadt einberufen          werden. - Die anwesenden Gemeinderätinnen sagen zu, dies im Gemeinderat zur Sprache zu bringen.

         Der Vorstand der Bürgeraktion bedankt sich bei den Gästen für ihre Bereitschaft und ihr Engagement.

3.      Für den Herbst wird ein Ausflug geplant. Frau Ilse Süsser bietet am Samstag, 18. Oktober 2014, im Raum Alpirsbach nachmittags eine Pilz- und Kräuterführung an. - M. Matt will die Organisation vorantreiben und in der kommenden Monatssitzung Näheres bekannt geben.

4.      Für die kommende Sitzung am Montag, 6. Oktober 2014, möchte R. Maurer das Asylbewerber-Heim zum Thema und eine Besichtigung möglich machen.

         Dieses Vorhaben lässt sich jedoch vorerst (Stand: 26. September 2014) nicht verwirklichen und wird auf November vertagt.

5.      O. Dorka ist es wichtig, Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl noch einmal zusammen zu rufen, ihnen für ihre Bereitschaft zu danken und mit ihnen die Wahl zu analysieren. Gleichzeitig soll dabei auch die Frage nach der Abschaffung oder Beibehaltung der Unechten Teilortswahl angesprochen werden.

         O. Dorka informiert, dass von Seiten des Oberbürgermeisters kein Widerstand mehr gegen das Gartenprojekt bestehe und er sich damit einverstanden erklärt habe. Allerdings fand das Gartenprojekt bei der Bürgermesse kaum Anklang. Deshalb sollten dafür bestimmte Gruppen und Vereine nochmals angesprochen werden (Anregung R. Maurer).

Die kommende Monatssitzung findet diesesmal am Montag, 13. Oktober 2014, um 20.00 Uhr im Gasthaus Schwanen (hinter dem Rathaus) statt.

Aus gegebenem Anlass wird die personelle Veränderung im Gemeinderat zur Sprache kommen. Weiterhin wird Olfert Dorka zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten und den Mitgliedern der Bürgeraktion die           Ergebnisse der Gemeinderatswahl erörtern und Fragen der Unechten Teilortswahl besprechen.

Alle angesprochenen Personen sind dazu herzlich eingeladen.

 

Für das Protokoll:

 

Freudenstadt, den 29. September 2014

 

(gez.) A. Lörcher