Protokoll der Monatssitzung

vom

13. Oktober 2014

Ort: Gasthaus Schwanen

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

Anwesend: M. Matt - R. Maurer - A. Ortmann - M. Franz - G. + A. Lörcher - W. Trefz -

O. Dorka - K. Breuer - G. Kehrig - E. Gebele - B. Wetzel - U. Hansen - E. Kiessling - B.

Altendorf-Jehle - S. Seidler - F. Weitkamp - F. Funk - S. Kohling - M. Scholz - S. + G.

Blickle

Entschuldigt: A. Hummel

1. G. Lörcher begrüßt die Anwesenden, besonders die Kandidatinnen und

Kandidaten, die sich für die Bürgeraktion haben aufstellen lassen, und dankt

ihnen für ihre Bereitschaft und ihr Engagement.

2. B. Altendorf-Jehle nimmt Stellung zu der Tatsache, dass Stephan Langrehr zur

CDU wechselte und sein Mandat mitnahm. Sie betont, dass ihre Darstellung, wie

von SchwaBo und SWP veröffentlicht, voll und ganz der Wahrheit entspricht. Dem

zufolge verließ Stephan Langrehr die BA, weil er nicht in den Aufsichtsrat der

Stadtwerke gewählt wurde, statt seiner jedoch E. Gebele, die definierte Ideen

und Vorstellungen einbringen will.

G. Lörcher dankt B. Altendorf-Jehle für ihre Haltung, zu Gunsten von E. Gebele

auf ihren Sitz im Aufsichtsrat zu verzichten.

In diesem Zusammenhang wird außerdem mitgeteilt, die SPD habe zu Gunsten von

B. Wetzel auf ihren Sitz in der Bioenergie FDS verzichtet. Dafür wird der SPDFraktion

ausdrücklich gedankt.

Abschließend begrüßt W. Trefz die Entscheidungen der Fraktion, die ihr wieder

Handlungsfreiheit ermöglichen würden.

R. Maurer betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Basis

intensiviert werden muss; einerseits müssten Informationen intensiver

kommuniziert werden, andererseits sei es auch möglich, Aufgaben zu delegieren.

3. O. Dorka trägt eine detaillierte Analyse der BA-Ergebnisse der GR-Wahl vor.

Zunächst erklärt er, wie das Auswertungssystem Sainte-Laguë / Schepers

angewandt wird. Ein Rechnungsvergleich, bei dem die von Stephan Langrehr

gewonnenen Stimmen der BA abgezogen und der CDU zugerechnet werden, zeige,

dass auch unter diesen Bedingungen die Bürgeraktion dennoch 5 Sitze gewonnen

hätte.

Die Analyse zeigt weiterhin, dass in Dietersweiler der BA 137 Stimmen für einen

Sitz fehlten. Aus die Präsentation von O. Dorka wird weiterhin deutlich, wie die

Stimmen der BA-Kandidatinnen und -Kandidaten in den Wahllokalen der Stadt und

in den Teilorten gewichtet waren.

O. Dorka appelliert an die BA, Präsenz in den Teilorten zu zeigen, auf die

Ortschaftsräte und Ortsvorsteher zuzugehen und Fragen und Themen, die die

Ortsteile betreffen, zu bearbeiten.

Anhand der Wahlergebnisse werden Fragen der Unechten Teilortswahl diskutiert,

deren komplizierte Stimmabgabe zu vielen ungültigen und verlorenen Stimmen

führt (2014: 39 409 verlorene Stimmen).

In der Vergangenheit hätten sich die Ortsteile gegen die Abschaffung der

Unechten Teilortswahl gewehrt, weil sie Wert darauf gelegt hätten, dass

wenigstens ein Vertreter jeweils im Gemeinderat seinen Ortsteil vertreten könne.

Auch heute noch werde bemängelt, dass der Informationsfluss lückenhaft sei.

Wichtig sei ein Mitspracherecht.

Daher müssten die Ortschaftsräte und die Position der Ortsvorsteher gestärkt

werden.

G. Lörcher dankt O. Dorka für die sorgfältige und kompetente Präsentation.

4. Termine

Sonntag, 18. Oktober 2014: Exkursion zu den Glaswiesen bei Alpirsbach; dort

Führung durch Ilse Süßer. - Treffpunkt an der Stadtkirche für Fahrgemeinschaften

um 14.00 Uhr.

Freitag, 17. 10. - Sonntag, 19. 10. 2014: Einweihung der neuen Waldorfschule

Montag, 20. 10. 2014: Die Mahnwache Freudenstadt veranstaltet einen

Tschernobyl-Bildervortrag um 19.00 Uhr im Kreishaus. Andreas Lörcher berichtet

von seiner Reise 2011 in die Tschernobyl-Pripjat-Region.

Donnerstag, 23. 10. 2014, 19.00 Uhr: Vortrag "Medienmündig statt mediensüchtig"

von Dr. Paula Bleckmann im Kurhaus Freudenstadt, Hertelsaal.

Donnerstag, 6. 11. 2014: Bürgerversammlung im Christophstal. Dabei soll auch das

Gartenprojekt angesprochen werden, das im Zusammenhang mit Freihaltung des

Tals gesehen werden kann. Ein Organisationsteam bildet sich dafür.

Nächste Monatssitzung am Montag, 10. November 2014, in der Friedenskirche zum

Treffen mit dem Asyl-Verein Freudenstadt.

Für das Protokoll:

Freudenstadt, den 15. Oktober 2014

(gez.) A. Lörcher