Protokoll der Monatssitzung

vom

5. Mai 2014

 

Ort: Gasthaus Bad / Christophstal

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Anwesend: M. Matt – G. Lörcher – A. Lörcher – R. Maurer – H. Rehberg - K. Breuer – S. Kohling - G. Kerig – O. Dorka – G. Blickle – S. Blickle – E. Gebele – A. Ortmann – L. Lahme – R. Lahme – F. Weitkamp – A. Hummel – M. Franz – F. Metzner – M. Scholz – B. Altendorf-Jehle – F. Funk

 

Entschuldigt: P. Arnold – W. Trefz – U. Hansen

 

 

1.    G. Lörcher begrüßt die so zahlreich erschienenen Anwesenden.

 

2.    M. Matt hat die erste Tranche der Wahlprospekte von der Druckerei abgeholt. Der Prospekt wird vorgestellt und findet allgemeine Zustimmung.

 

3.    O. Dorka hat die Verteilung der Wahlprospekte organisiert und dafür das Stadtgebiet und die Teilorte in einzelne Verteilbereiche aufgeteilt. Diese Bereiche sind auch mit Prospektmengen versehen worden, sodass die insgesamt 11 000 Prospekte an die Verteiler ausgegeben werden können.

         Dank geht an O. Dorka und M. Matt für Planung der Logistik und Abholung.

 

4.    G. Lörcher informiert über den Kostenrahmen. Für den Prospekt fallen ca. 900 Euro an. Die Herstellung des Bauernhofkindergarten-Flyers, des Wahlzettels und das Einlegen in den Prospekt kosten ca. 800 Euro. Hinzukommt das Honorar für Stephan Voegeli. Allerdings liegt hierfür noch keine Forderung vor.

          Die Plakate werden nach einer Vorlage von Stephan Voegeli von M. Matt in geeigneter Stückzahl vervielfältigt.

 

5.    G. Lörcher informiert über die geplante „Burger-Aktion“: Die Metzgerei Karl Buck liefert 100 Burger (Anlieferung in Wärmeboxen) für 130 Euro, die Bäckerei Knörzer 100 Brötchen für 25 Euro. Obligatorisch bei den Burgern ist eine Auflistung der Inhaltsstoffe.

        Notwendig sind Hygiene-Handschuhe, Spuckschutz (kann vom Bärenpark ausgeliehen werden), Möglichkeit zum Händewaschen.

         Für die erste Aktion am Freitag, 16. Mai, sind 100 Burger und 50 vegetarische Burger (von G. Blickle) vorgesehen.

 

6.    Die beiden Burger-Aktionen werden über Eintragungen in Listen organisiert (siehe Anhang).

 

7.    B. Altendorf-Jehle berichtet von Aktivitäten aus der Gruppe der 'Freien Wähler', die in Musbach gegen sie persönlich aktiv geworden seien.

 

8.    A. Hummel regt an, dass sich Kandidaten in Jugendeinrichtungen vorstellen sollten, besonders im KiJuz. - E. Gebele weist darauf hin, dass von der Stadt bereits eine Veranstaltung dort geplant sei mit Vertretern aus jeder Fraktion. Damit würde eine solche Aktion überflüssig.

 

9.   Präsentation von A. Hummel

 

In einer ausführlichen Präsentation stellt A. Hummel die auf der Homepage der Stadt Freudenstadt definierten Spielplätze vor, außerdem kurz die Orte, an denen sich Jugendliche aufhalten. Seine Bilder zeigen, dass nur wenige Plätze gepflegt und attraktiv sind. Viele Plätze bestehen nur aus einer Sandkiste und einer Schaukel.

Von der Lage und der Fläche her wären jedoch verschiedene Plätze außerordentlich attraktiv.

Für A. Hummel ist es wichtig, Kinder und Jugendliche in die Planung und Ausgestaltung „ihrer“ Plätze einzubeziehen. Er weist darauf hin, dass unter solchen Voraussetzungen ein Spielplatz niemals „fertig“ sein wird, sondern steten Veränderungen ausgesetzt sei.

 

         „Gib Kindern Bretter, und sie bauen eine Hütte. - Gib Kindern eine Hütte, und sie machen daraus Bretter.“

        

         Nach Meinung von A. Hummel könnte es für die BA künftig ein Ziel sein, dass Plätze nicht FÜR, sondern MIT Kindern und Jugendlichen geplant werden, und dass auch ein Etat vorhanden ist, über den Jugendliche verfügen können. Dafür gebe es Beispiele in anderen Städten (Karlsruhe), die er an früheren Arbeitsplätzen kennen gelernt habe.

 

         In der anschließenden Diskussion wurde dem Erstaunen darüber Ausdruck gegeben, dass Jugendliche oft die für sie bereit gestellten Einrichtungen beschädigen oder gar zerstören würden. A. Hummel setzte dem entgegen, dass den Jugendlichen das Verantwortungsgefühl dafür oft fehle, da die Plätze nicht „ihre“ seien, denn sie seien nicht von ihnen selbst nach ihren Bedürfnissen gestaltet, sondern ihnen vorgesetzt worden.

 

10. E. Gebele merkt an, dass die auf Jugendforen geäußerten Vorstellungen sich in der Regel auf Konsum-Möglichkeiten beschränken würden. Eines der wenigen geglückten Projekte sei das Bemalen von Stromkästen gewesen. In der Regel sei zwar die Idee da, aber es fehle der Wille zur Umsetzung. Abhilfe wäre vielleicht möglich, wenn ein soziales Miteinander in einem überschaubaren Quartier sich durchsetzen könnte.

 

11. A. Hummel wird gebeten, seine Recherchen und Vorstellungen bei der Bürgermesse öffentlich zu machen, ebenso geht die Bitte an F. Funk, seine Ideen für einen Langenwaldsee-Sportpark für eine Präsentation einzurichten.

 

12.  Die Juni-Sitzung soll vor allem dafür verwendet werden, ein Konzept für den Auftritt der Bügeraktion bei der Bürgermesse zu entwerfen.

 

 

 

 

         Die nächste Monatssitzung findet statt am Montag, 2. Juni 2014. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

Für das Protokoll:

 

Freudenstadt, den  10. Mai 2014

 

 

(gez.) A. Lörcher