Protokoll der Monatssitzung

vom 7. Juli 2014

 

Ort: Gut Lauterbad

 

Zeit: 20.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Anwesend: G.+ A. Lörcher - M. Matt - R. Maurer - A. Ortmann - B. Wetzel - O. Dorka - W. Hollaus - L. Lahme - K. Breuer - G. Kerig - B. Altendorf-Jehle - F. Weitkamp -      A. Hummel - F. Funk - W. Trefz

 

S. + S. Voegeli - M. Lörcher - Frau Seeger - Herr Stollmayer - Regina Schwenk (SWP)

 

Entschuldigt: M. Franz - S. Kohling

 

 

 

1.    G. Lörcher begrüßt die Anwesenden und dankt Herrn Voegeli für seine Bereit-schaft, der Bürgeraktion Freudenstadt als erster politischer Gruppierung sein Konzept eines Artenschutzparks vorzustellen.

 

2.    G. Lörcher berichtet über die Vorbereitungen zur Bürgermesse am 26. Juli 2014. Der Vorstand kümmere sich um die Gestaltung des Messestandes für die Bürger-aktion, den die Arbeitsgruppen mit Inhalten füllen. Drei Themen werden von diesen bearbeitet und präsentiert:

- Integrationsgärten

- Spielplätze in Freudenstadt

- Bauernhofkindergarten

Die beiden ersteren Arbeitsgruppen gestalten je eine Stellwand und einen Tisch selbstständig.

Ein Zeitplan für die Bürgermesse wird erstellt (siehe Anlage).

 

3.    R. Maurer lädt ein zum Sommerfest am 18. Juli 2014 ab 18.00 Uhr in ihrem Garten (Hermann-Hesse-Straße 29).

 

4.    G. Lörcher weist auf eine Einladung der Erlacher Höhe hin zum Sommerfest am 13. Juli 2014.

 

5.    G. Kerig trägt noch einmal die Möglichkeit einer Partnerschaft mit der Stadt Arpino (südöstl. von Rom) hin. Von der Stadt werde eine solche Partnerschaft nicht erwogen. B. Altendorf-Jehle begründet diese Haltung mit den Terminver-pflichtungen innerhalb der bestehenden Partnerschaften. Dagegen stellt O. Dorka die Wichtigkeit von Partnerschaften innerhalb Europas und erinnert an die Bezie-hungen mit Courbevoie (eine der ersten deutsch-französischen Partnerschaften überhaupt!). A. Lörcher regt einen Austausch über das Kepler-Gymnasium (im Zusammenhang mit Latein und Geschichte) an (Arpino / Arpinum ist der Geburts-ort Ciceros). G. Kerig nimmt die Anregungen auf und wird diese bei seinen Kontaktpersonen vorbringen.

 

6.   PRÄSENTATION VON HERRN VOEGELI

 

Herr Voegeli stellt seine Präsentation unter den Titel "Wunderwelt Schwarzwald".

 

Sein Motto dafür ist:

 

Die Kinder von heute sind die Generation von morgen, in deren verantwortungsvolle Hände wir den Nationalpark legen werden.

 

Denn der Nationalpark sei Aufgabe für alle und diene seinerseits allen. In einem Nationalpark könne für die Zukunft die Eigengesetzlichkeit der Natur für die Zukunft bewahrt werden.

Dafür seien diverse 'Erweiterungsmodule' geeignet: etwa das ANIMA-Projekt (Sasbachwalden), der Alternative Wolf- und Bärenpark (Rippoldsau-Schapbach) und weitere, noch zu schaffende.

Gedacht werde dabei an eine Einrichtung, die den "Nationalpark als Modell" darstelle, einmalig sei und Freude bereite, gegenüber Einrichtungen in anderen Nationalparks bestehen könne und zudem wirtschaftlich erfolgreich sei.

 

Ein solches Projekt präsentiere NICHT Großtiere wie Hirsche, Wildschweine, Elche, Rinder usw., sondern Tiere, die  t y p i s c h  für den Nationalpark seien; zum Beispiel Bachforelle, Fichtenkreuzschnabel, Tannenhäher, Kreuzotter, Bergeidechse usw. Es gebe ca. 100 Arten, die gehalten werden könnten und typisch seien für den Schwarzwald. Dazu könne etwa über Geschichten, Sagen, Märchen zu Tieren und Pflanzen das Publikum angesprochen und dabei Wissen vermittelt werden.

 

Die Tieranlagen müssten Begegnung - auch mit technischen Mitteln (Lupen, Kameras usw.) - möglich machen und barrierefrei sein. Naturnah gestaltete Biotope, in denen Tiere vergesellschaftet seien (etwa Reh + Fuchs + Wildkatze), könnten Erleben "auf Augenhöhe" ermöglichen. Dadurch werde Neugier geweckt und die Besucher würden zum Mitmachen angeregt.

 

Um den Besuchern jeden Alters einen "Lern- und Funort" zu bieten, solle eine NAtionalPArkAKademie (mit ungewöhnlicher Architektur) errichtet werden, in die auch Hochschulen mit ihren Forschungsprojekten eingebunden sein müssten. Es gelte nun, eine optimale Umsetzung solcher Ideen anzugehen und den bestmöglichen Standort dafür zu finden.

 

Herrn Voegeli wird für seine Ausführungen mit langem Beifall gedankt und eine rege Diskussion schließt sich an. Die anwesenden neuen und weiterhin amtierenden Mitglieder des Gemeinderats erkennen in einem solchen Projekt eine Chance, die Freudenstadt wahrnehmen müsse, und sehen darin eine wichtige Aufgabe für ihre politische Arbeit.

 

 

Nächster Termin: Sommerfest bei Maurers, 18. Juli 2014

 

 

 

 

Für das Protokoll:

 

Freudenstadt, den 8. Juli 2014

 

(gez.) A. Lörcher