Protokoll der Monatssitzung

vom

1. Juli 2013

 

Ort: Hotel Krone, Freudenstadt

Zeit: 20.00 Uhr - 22.30 Uhr

 

Anwesend: O. Dorka - R. Maurer - M. Matt - A. Ortmann - G. + S. Blickle - M. Franz - B. Nübel -G. Kerig - M. Scholz

 

Gäste: Stephan Voegeli, Frau und Herr Schmiedel  und Michael Lörcher vom Alternativen Bärenpark Rippoldsau-Schapbach, Barbara Unruh, Anja Bechtold, Simon Kohlig, Siegfrid Schmitt (teilweise) und Frau Schwenk, Südwestpresse

 

Entschuldigt: G. + A. Lörcher, B. Altendorf, E. Gebele, U.Hansen, D. Breyer, W. Trefz

 

-         M. Matt begrüßt die Anwesenden und übergibt an O. Dorka.

 

-         O. Dorka referiert über das „Tal der Tiere“.

Auffallend häufig tauchen zwischen Alexanderschanze und Rippoldsau Tiernamen in Flurnamen auf.

Zum Hintergrund: das Projekt “Tal der Tiere“ gibt es seit 2005, Olfert Dorka wurde mit einer Expertise beauftragt und hat daraus resultierend die pol. Umsetzung empfohlen.

Der Dachname „Tal der Tiere“ soll für die 4 beteiligten Gemeinden:  Freudenstadt, Schapbach, Oberwolfach, Wolfach ein „Wir-Gefühl“ bereiten, damit sich die Bevölkerung gut eingebunden fühlt und die Gemeinden zusammenarbeiten. Es handelt sich um ein wirtschaftliches und touristisches Projekt.

 

Das große Thema ist die Offenhaltung des Tales, was durch geeignete Tierrassen gut umgesetzt werden kann.

Touristisch wird das Tal mit idyllischen Landschaftsbildern beworben, aber die Bauern sollen dafür sorgen, dass es auch so ist. Das Ziel ist, die Bauern so einzubinden, dass sie davon profitieren und auch dafür bereit sind, etwas zu geben: Ställe für den Winter, Höfe für spezielle Projekte, Flächen für Tiere und Pflanzen… es muss finanzielle Förderungen für den Tourismus und die Bauern geben.

2011 wurde die Idee in den pol. Gremien genehmigt und in den 4 Gemeinden zusammengeführt, seit  2012 arbeitet OB Herrn Osswald mit. Es gab ein Gespräch zwischen OB Osswald und der BA, bei dem es um ein Großtiergehege ging. Olfert ist nicht für  ein Rotwildgehege, sondern für alte Haustierrassen.

Herr Schmiedel vom Bärenpark gab zu bedenken, dass, wenn es einen Eingang von der Schwarzwaldhochstr. zum Tierpark gäbe, sich dieses für den Bärenpark sehr nachteilig auswirken würde.

 

Die Freiflächen im Tal sind entweder privat oder gehören der Kommune, die für Projekte auch etwas abgeben müssten, Staatswald ist nur auf dem Kniebis.

Bisher wurden 17 Projekte z.T. mit Leaderprojekten finanziert (hauptsächlich Zäune).

 

Es gibt auch ein  Projekt „Lachs 2020“, dafür wurden  alte Forellenteiche  wieder aktiviert und 10.000 Setzlinge eingesetzt.

Der Wolftal-Radweg mit verschiedenen Stationen (von Auerhahn-Bären, Spielplätze, Schmetterlinge….) ist ein weiteres Projekt. Ein Teil (Tierspuren-Weg) wird derzeit auf dem Kniebis als Beitrag von Freudenstadt umgesetzt. Die Planung ist u.a. bei O.Dorka. Es gibt mittlerweile ein gemeinsames Logo, jedoch bewirbt jede Gemeinde die „Attraktionen“ selbst.

 

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt es, laut O. Dorka, nicht, weil es viele einzelne Bausteine  mit unterschiedlichen Trägern sind.

 

Herr Schmiedel erläutert zum Bärenpark: jährlich ca. 134.000 Besucher, mit Kosten zwischen 800.000 – 1 Mio. pro Jahr. Der Geschäftsführer Herr Voegeli arbeitet  an  Attraktivitätssteigerungen rund ums Jahr, z.B. Weihnachtsmarkt, Kindergeburtstage.

Die Bevölkerung ist nach wie vor skeptisch, die Gastronomie bemerkt die Zuwächse.

 

-         Langenwaldsee-Bad:

Abstimmungsergebnis: 87% für ein neues Freibad, 41% für das Freibad am Panoramabad, 51% für den Standort Langenwaldsee.

Die Bekanntgabe des Ergebnisses wurde nicht genügend beworben, weshalb auch nur wenige BürgerInnen dabei waren.

 

Barbara Nübel von der Langenwaldsee-Gruppe hat das Wort. Die Gruppe fand, gegenüber Herrn Osswald die Wahlbeteiligung recht gut. Bei OB-Wahlen liegt die Beteiligung unter 50% wirft M. Franz ein.Die Gruppe will keinen Neubau für 4,5 Mio. €, sondern ein Freizeitbad, wie es eines war. Es braucht jetzt kreative Ideen aus der Bürgerschaft, so z.B. als Bausteine, in Arbeitsstunden, etc.

Es sollte zukünftig kein Geld mehr ins Pano fließen. Der Abmangel würde dadurch nicht kleiner.

 

Die Fraktion ist erfreut, will einen Ideenwettbewerb initiieren, u. a. das Bad mit der Gastronomie ins Hüttenkonzept aufnehmen, im Winter als Eislaufbahn nutzen…

Eine mögliche Wiedereröffnung könne 2014 geplant werden, jedoch wird erst nach der Sommerpause das Thema im Gemeinderat behandelt.

Michael Lörcher regt an, dass man ca. 4 Beachvolleyball-Felder einrichtet, damit würde die Jugend angelockt.

Siggi Schmitt wünscht sich, dass man sich intensiv mit der Architetur des Bades beschäftigt . So könne man ein Alleinstellungsmerkmal erreichen.

 

-         Frage an die Fraktion duch M. Matt: wieviele freie Kindergarten-Plätze gibt es in Freudenstadt?  Es kursiert eine Zahl von 130 freien Plätzen, allerdings gibt es viele Eltern, die keinen Platz bekommen.

Martin Franz: der Bedarf wurde durch die Stadt geprüft, auf Antrag der BA und der Neubau im Kohlstätter Hardt ist für den U3 Bereich. Eine Umgestaltung von Kiga-Plätzen in U3 Plätze  ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

 

Das Kneipp-Bad am Kienberg ist derzeit in Renovierung und kann wohl demnächst wieder benutzt werden.

 

Ausblick:

- Für Oktober oder November (mit Arbeitseinsatz) ist ein Besuch geplant beim          Fischprojekt „Lachs 2020“. Martin F. organisiert das mit dem Förderverein Umweltzentrum.

 

- Für Oktober ist außerdem ein Besuch im „Alternativen Bärenpark“ geplant.

 

Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

 

Hinweise:

- Am 20. Juli 19.00h findet im Blauen Haus der Filmabend: „Leben mit der Energiewende“ statt. Der Regisseur ist anwesend.

 

 

Nächste Monatssitzung: 9.Sept. 2013, im Gasthaus Adler

Nähere Informationen erfolgen über e-mail und Pressenotiz.

 

Für das Protokoll:

Freudenstadt, den 16.07.2013

 

(gez.) M. Matt