Jahresbericht 2012

 

 

In der Mitgliederversammlung der BA im Dezember 2011 wurden für das kommende Jahr drei wichtige Themen definiert:

-        die Position der BA zum Nationalpark Nordschwarzwald,

-        das Schwimmbad Langenwaldsee

-        die Zukunft der BA.

 

In unserer Sitzung im Januar 2012 im Gasthaus Adler wurden zusammen mit einigen Gästen die ersten beiden Themen ausführlich diskutiert.

 

Dabei wurde deutlich, dass die BA die Gründung eines Nationalparks im Nordschwarz-wald sehr positiv sieht und diese unterstützt. Um ein Zeichen dafür zu setzen hat die BA beschlossen, als Verein dem „Freundeskreis Nationalpark Nordschwarzwald“ bei-zu-treten.

 

Außerdem beschlossen die Mitglieder der BA, ihre Meinung zum Nationalpark  öffentlich zu machen - auch wenn das Gutachten der Landesregierung noch nicht vorliegt -, da die Nationalparkgegner ebenfalls Stellung beziehen - und das sehr offensiv!

 

Bei der Diskussion um das Freibad Langenwaldsee wurde von den Mitgliedern der BA und von den Gästen gewünscht, dass für ein neues Freibad der bisherige Standpunkt beibehalten werden solle (und nicht beim Panoramabad!). Die anwesenden Gemeinde-räte wiesen allerdings darauf hin, dass die Diskussion im Gemeinderat noch völlig offen und ein Gutachten in Arbeit sei.

 

Im Februar trafen wir uns im Gasthaus Bad im Christofstal. Diskutiert wurde hier unser drittes Thema für 2012: die Zukunft der BA. Dabei wurden Überlegungen angestellt, wie neue Mitglieder, darunter auch junge Leute, gewonnen werden können.

 

Vorgeschlagen wurden Projekte in der Öffentlichkeit, die neue Impulse geben könnten, z. B. ein integratives Gartenprojekt mit Migranten und Zusammenarbeit mit den Jugendforen.

 

Um diese und weitere Vorhaben der BA bekannt zu machen und bei der Bürgermesse (im Mai) zu präsentieren, sollte ein Flyer erstellt werden. Eine Arbeitsgruppe übernahm diese Aufgabe.

 

Im März (wieder Gasthaus Bad) stellte die Arbeitsgruppe ihre Entwürfe vor und sagte zu, den Flyer bis zur Bürgermesse fertig zu stellen.

 

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass BA-Stadträtin Christiane Saucke nach Hamburg umziehe und am 24. April in der Sitzung des Gemeinderates verabschiedet werde. Als ihr Nachfolger werde in ebendieser Sitzung Martin Franz verpflichtet.

 

Im April luden wir Geschäftsleute vom Promenadenplatz und der Straßburger Straße in die Pizzeria Da Nino ein. Ihnen allen ist es ein Anliegen, diesen Bereich Freudenstadts, in dem ihre Geschäfte liegen, attraktiver zu gestalten. In ihrer Broschüre „Die Grüne Seite von Freudenstadt“ (Initiator Michael Hör) zeigen sie bereits viele positive Seiten der Stadt auf. Die angeregte und engagierte Diskussion zu diesem Thema zeigt, wie wichtig es allen ist, Gästen und BA-Mitgliedern, die nötigen Veränderungen vorzunehmen.

 

Am 15. April verabschiedete sich Frau Saucke von Freunden und Wegbegleitern im Subiaco-Kino. Mitglieder und Gemeinderäte der BA nahmen zahlreich daran teil, ebenso am 24. April im Gemeinderat, wo Frau Saucke offiziell verabschiedet wurde. Sie hat in allen Bereichen immer großen Einsatz gebracht und die BA bestens vertreten. Wir denken immer gerne und dankbar an Christiane Saucke zurück.

 

Dankbar sind wir aber auch ihrem Nachfolger Martin Franz, der rasch und kompetent in seine neue Aufgabe hineingefunden hat.

 

Im Mai fuhren wir nach Baiersbronn und nahmen an einer Informationsveranstaltung über den Nationalpark teil, zu der der „Freundeskreis Nationalpark Nordschwarzwald“ einge-laden hatten.

 

Bei der Bürgermesse am 12. Mai war die BA mit einem eigenen Stand vertreten und hatte mancherlei gute Gespräche und Begegnungen.

 

Im Juli besuchten wir das Dorfmuseum Dietersweiler, in dem uns die Vorsitzende des Museumsvereins, Frau Frick, durch die Ausstellung zur Auswanderung führte.

 

Beim anschließenden treffen in der Scheuer wurde u. a. die Aufstellung des von Wolfram Leinß angefertigten Zapfens für den herbst geplant.

 

Im August besuchten wir den Ortsteil Kniebis und trafen uns in der Skihütte mit dem Ortsvorsteher, Herrn Klaissle, und Vertretern des Ortschaftsrates und des Skivereins. Sie stellten uns die Probleme dar, die der Verkehr, vor allem im Winter, für den Ort bringt, und die Notwendigkeit zusätzlicher Parkplätze. Mit der BA wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, die Entlastung bringen könnten, z. B. ein Parkleitsystem.

 

Im Oktober waren wir in der „Kinderwerkstatt Eigensinn“ bei Hans Martin und Ulrike Haist eingeladen. Herr Haist informierte uns über die Arbeit, die von ihm, seiner Frau und seinen Mitarbeitern mit den Kindern und Jugendlichen geleistet wird, und über verschiedene Projekte, die von der Stiftung getragen werden, z. B. die Nachtwanderer und der Waldkindergarten, der mittlerweile eine zweite Gruppe aufstellen konnte.

 

Anschließend informierte uns Olfert Dorka darüber, dass das 'Zapfenprojekt' ins nächste Frühjahr verschoben werden muss, da die Arbeit nicht den Ansprüchen des Künstlers genüge.

 

Für die 'Mitmach-Aktion', die schon im Frühjahr im Flyer angesprochen wurde, muss noch ein Konzept entwickelt werden. Dafür soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, damit das Projekt auf jeden Fall vor der Gemeinderatswahl 2014 umgesetzt werden kann.

 

Unsere Sitzung im November im Gasthaus Bad im Christofstal stand ganz unter dem Thema Neuwahlen des Vorstands im Dezember. Martin Franz machte nochmals deutlich, dass er wegen seiner Gemeinderatstätigkeit aus dem Vorstand ausscheidet. Olfert Dorka hat ähnliches signalisiert. Unsere Hausaufgabe war: Wer ist bereit zu kandidieren?

 

Ob sie gemacht worden ist, wird sich ja gleich zeigen . . .

 

 

 

 

Gesine Lörcher