Protokoll der Monatssitzung vom

22. Februar 2010

 

(Ersatztermin für die wegen Schneechaos ausgefallene Sitzung vom 1. Februar 2010)

 

 

            Ort:                 Besucherinformationszentrum Kniebis / Skihütte Kniebis

            Zeit:                19.00 Uhr - 22.00 Uhr

            Anwesend:     M. Franz - W. Trefz - S. Grumbach - G. Lörcher - A. Lörcher -

                                   M. Scholz - Ch. Saucke - E. Gebele - O. Dorka - F. Weitkamp - R. Lahme - L. Lahme

            Als Gäste:      Bürgerinnen und Bürger des Kniebis

Entschuldigt: U. Hansen - St. Langrehr - A. Ortmann - D. Breyer - K. Breuer -

                       B. Altendorf-Jehle

 

 

  1. Besichtigung des Besucherinformationszentrums Kniebis (ab 19.00 Uhr)

Frau Ellen Bidermann führt in die Arbeit des Besucherzentrums ein. Seit seiner Eröffnung am 24. August seien im Jahr 2009 ca. 21 000 Gäste betreut worden. In den beiden ersten Monaten des Jahres 2010 seien es bereits etwa 7 000 gewesen.

Aus mehreren Touristikgemeinden wird Informationsmaterial angeboten (Kniebis - Rip-poldsau-Schappach - Bad Peterstal-Griesbach - Lossburg - Freudenstadt - Baiersbronn). Es sei wichtig, dass die örtliche Festlegung aufgegeben werde zu Gunsten einer regionalen Definition. So verstehe sich das Informationszentrum als zuständig für den Raum Schwarz-wald-Hochstraße. Man erreiche dank des Standortes vorwiegend Fahrpublikum.

 

            Kontraproduktiv seien allerdings sowohl Öffnungszeiten (Öffnung erst um 11.00 Uhr) als auch personelle Ausstattung. Jede Person arbeite allein und dies führe bei starkem Besuch (der ja erwünscht sei!) zu völliger Überlastung (vor allem wenn auch noch die Toilette regelmäßig geputzt werden müsse).

 

  1. Ab 20.00 Uhr findet dann die Monatssitzung in der Skihütte Kniebis statt. M. Franz begrüßt die Vertreter des Ortschaftsrates Kniebis und des SV Kniebis und eröffnet eine rege und engagierte Gesprächsrunde.

 

a) Es wird betont, dass im Zusammenhang mit dem Informationszentrum Kostendiskussi-onen in den Hintergrund treten müssten, da die Einrichtung überörtlich betrieben werden müsse. Positive Wirkung entstehe insbesondere, wenn das Angebot ohne Beschränkung in Anspruch genommen werden könne. Dabei seien etwa nicht nur Öffnungszeiten wesentlich, sondern auch eine gute Internet-Präsenz.

 

b) Die Nachtloipe, für die sich der SV Kniebis in hohem Maß engagiert, sei vom Publikum hervorragend angenommen. Die Finanzierung über die Loipengebühr erbringe ca. 12 000 - 15 000 Euro jährlich. Mit dieser Summe und Zuschüssen seien Unterhalt und Beschneiung machbar und finanzierbar; das Spuren übernehme der Forst. Die vertraglichen Verhältnisse und damit Zuständig- und Verantwortlichkeiten seien allerdings nicht eindeutig geklärt. Die Nachtloipe gehöre in eine Hand, damit eine saubere und eindeutige vertragliche Regelung möglich werde.

 

c) Das alte Problem auf dem Kniebis sei, dass die Stadt zwar in die Erstellung von Projekten investiere, dass aber Folgekosten nicht berücksichtigt würden. Die Anlagen würden den Vereinen als Betreibern überlassen. Da auf dem Kniebis sich jedoch die Altersstruktur stärker als in anderen Teilorten verändere und die Zahl der Menschen, die sich ehrenamtlich aktiv einbringen könnten, geringer werde, sei Personal notwendig.

 

d) Dies gelte auch für das Multifunktionsgebäude, das für Sportveranstaltungen notwendig sei. Kniebis sei DSV-Nordic-Activ-Zentrum, richte Wettbewerbe aus und brauche, um wettbewerbsfähig zu bleiben, eine entsprechende Einrichtung. Damit werde auch Aufmerk-samkeit auf Freudenstadt gerichtet. Außerdem profitierten von der Akzeptanz solcher Ver-anstaltungen örtliche Gastronomie und Hotellerie. Mit einem Multifunktionsgebäude ließen sich auch Angebote des Sommersports (Mountain Bike, Inliner, Gleitschirm-fliegen u. dgl.) nebst entsprechenden Wettbewerben anbieten. Mit der Qualität der Veranstaltungen könnten auch die Einnahmen gesteigert werden.

 

  1. M. Franz dankt den Anwesenden für ihre Gesprächsbereitschaft und die Anregungen und nimmt eine Einladung für den Sommer gerne an.

 

  1. Termin und Ort der nächsten Monatssitzung werden noch bekannt gegeben (e-mail).

 

 

 

 

 

Für das Protokoll:

 

Freudenstadt, 23. Februar 2010

 

gez.: A. Lörcher