Protokoll der Monatssitzung vom 11. Februar 2008

 

 

Ort: Umweltzentrum

Zeit: 20.00 – 22.00 Uhr

Anwesend: K. Breuer – Chr. Saucke – G. Lörcher – D. Breyer – B. Nübel  M. Franz – W. Trefz – B. Altendorf-Jehle – A. Lörcher

 

Tagesordnung:

-         Projekt Skulpturenpark Kienberg

-         Klausurtagung (Bewertung und Ergebnisse)

-         Verschiedenes

 

Projekt Skulpturenpark Kienberg

 

Ulrike Hansen: Der Kienberg solle nach Ansicht von Herrn Drenk 'belebt' werden. Dies solle über einen Skulpturenpark geschehen. U. Hansen vertritt den Standpunkt: Hände weg vom Kienberg; sie könne sich allenfalls mit den Rosenanlagen befreunden.

 

Walter Trefz ergänzt: Herr Drenk wolle den Skulpturenpark über ein Künstler-Symposion verwirklichen, bei dem Bildhauer vor Ort die Kunstwerke herstellen. Sponsoren-Werbung laufe bereits. Eingebunden in das Projekt seien Herr Link und Herr Müller. Das Projekt werde aber ohne Ausschüsse oder Gemeinderat durchgeführt.

Die Künstler und Sponsoren könnten den Aufstellungsort für die Skulptur selbständig wählen, was W. Trefz mit Sorge erfüllt, da das vorgesehene Gelände (vom alten Hartranft-Stein bis zum Freidrichs-Turm und zum ehem. Kurmittelhaus) äußerst sensibel sei.

Seiner Vorstellung nach sollte in das Kunstprojekt auch der Senioren-Parcours integriert sein.

 

Chr. Saucke befürwortet das Projekt, betont aber, dass der Unternehmung durch die Gremien zugestimmt werden muss.

 

M. Franz fürchtet, dass Parkplätze eingerichtet werden und Verkehr angezogen wird. Sponsoren werden auf Zugänglichkeit pochen. Da der Zugang zum Kienberg mühsam ist, werden sie Infrastruktur einfordern.

 

D. Breyer erinnert daran, dass ein Skulpturenweg schon vor langer Zeit eine Idee der BA war. Sie fragt sich, warum die Organisatoren des Projekts nicht auch auf die BA zugekommen seien.

 

Befürchtet wird weiterhin sichtbare Werbung durch die jeweiligen Sponsoren. Man ist sich darin einig, dass das Gelände weiterhin über das Kur-Bähnle zugänglich gemacht wird; Ausnahmeregelungen (z. B. für behinderte Menschen) sollen selbstverständlich möglich sein. Weiterhin wird die Auffassung vertreten, dass die Anlage nicht mit aufgestellten Informationstafeln erschlossen werden soll, sondern mit einem kleinen gedruckten Führer (M. Franz stellt dazu entsprechendes Informationsmaterial aus Ravensburg vor), der über die KTK oder im Kienberg-Café erhältlich sein könnte.

 

A. Lörcher erwähnt noch, dass nicht nur geplant werden müsse, wie die Anlage erstellt wird, sondern dass auch Folgekosten (Pflege und deren Zuständigkeit usw.) im Vorfeld geklärt werden müssten.

 

 

Rückblick auf die Klausurtagung

 

Ein Pressebericht zu dieser Klausurtagung ist nicht erschienen, da über dessen Inhalt und Tendenz keine Einigkeit hergestellt werden konnte.

M. Franz betont erneut, dass die BA wieder zurück müsse zu ihren Wurzeln: „Wir müssen wieder frech werden!“ Er regt eine Aufklärungs-Aktion zum Rappen-Projekt an.

Diese Idee wird von den Anwesenden übernommen.

 

 

Verschiedenes

 

-         Die Anwesenden stellen fest, dass die BA in letzter Zeit bei einer Reihe von Veranstaltungen präsent war.

-         Am Mittwoch, 27. Februar, werden sich die beiden Bürgermeister-Kandidaten (Frau Bastam und Herr Link) den Fraktionen vorstellen.

-         In der Frage, welchen Oberbürgermeister-Kandidaten die BA unterstützen werde, kann noch keine Festlegung getroffen werden, da noch nicht alle Kandidaten bekannt sind.

 

 

Nächste Zusammenkunft

 

Montag, 3. März, 18.00 Uhr, an der Rappen-Ruine (intern)

anschließend Monatssitzung im Café „Wiener Traum.“

 

 

 

Für das Protokoll:       

 

Freudenstadt, den 24. Februar 2008     


 

            Albrecht Lörcher