Protokoll der Monatssitzung vom

6. November 2007

 

Ort: Christophstal, ehemalige Galerie (Blaues Haus)

Zeit: 20.00 – 22.00 Uhr

Anwesend: U. Hansen – G. Lörcher – A. Lörcher – M. Franz – S. Langrehr – Chr. Saucke – D. Breyer – K. Breuer – W. Trefz – später auch HP Maier

Als Gäste: Frau Huber und Herr Bohnet vom Kunstverein

 

Gesprächspunkte:

  1. Vorstellung der Ideen des Kunstvereins
  2. Vorstellungen von Thomas Rapp
  3. Verschiedenes

 

 

zu TOP 1

Frau Huber und Herr Bohnet tragen Vorstellungen vor, die der Kunstverein in Verbindung mit der Kunst- und Genuss-Woche (Mitte bis Ende September 2008) entwickelt hat.

-         auswärtige Kunstvereine sollen dazu eingeladen werden

-         während der Kunstwoche sollen abends Kulturveranstaltungen stattfinden, z. B. Vernissagen

-         ZÄN soll einbezogen werden; Ausstellung im Kurhaus in die Veranstaltungen integriert

-         Kunstweg vom Stadtbahnhof bis zum Park Courbevoie

-         Banken könnten Ausstellungsräume bieten

-         Straßen durch Skulpturen beleben

-         Holzvögel werden bemalt und unter den Arkaden aufgehängt

-         Die Aktionen erweitern das 400-Jahr-Jubiläum der Stadtkirche sowie das 450-Jahr-Jubiläum für Heinrich Schickhardt

 

Öffentliche Gruppen, also auch die Bürgeraktion, könnten sich dergleichen Ideen zu eigen machen und sie propagieren.

 

Frau Huber und Herrn Bohnet wird für ihre Ausführungen gedankt; sie nehmen weiterhin an den Gesprächen teil

 

zu TOP 2

Thomas Rapp berichtet zunächst von seinem gastronomischen Werdegang. Sein Anliegen sei „Veranstaltungsgastronomie in alten Gebäuden.“ Er hat, ehe er das Gebäude im Christophstal übernahm, dessen Geschichte recherchiert und teilt davon einiges mit: Das Haus war ursprünglich eine Mühle mit vier Mahlwerken; wurde mehrfach umgebaut; besitzt keine Wasserrechte mehr.

 

Thomas hat die Idee, dass sich in seinem Haus die bisher verstreuten kulturellen Einzelunter-nehmungen bündeln und die kulturellen Einzellinien hier zusammenlaufen könnten.

 

Er formuliert das Anliegen, dass Orte in Freudenstadt ins Bewusstsein der Einwohner gerückt werden und begehbar gemacht werden müssten. Die Infrastruktur sei vorhanden, aber sie sei nicht genügend bekannt.

 

Thomas Rapp baut in Eigenleistung das Haus um und zurück; er will das antike Erdgeschoß und die Reste der Mühle wieder sichtbar machen (unter vielen Schichten Putz ist z. B. wieder eine Renaissance-Türfassung zum Vorschein gekommen) und das Sichtbare durch historische Ansichten ergänzen. Das Haus könnte etwa Ort einer Galerie werden. Schon jetzt werden die Räume von verschiedenen Gruppen für ihre Veranstaltungen genutzt. Denkbar sei auch Kooperation mit Universitäten, die das Haus als Tagungsort verwenden könnten.

 

zu TOP 3

Frau Saucke bittet um Unterstützung zur Finanzierung eines Christbaums am Promenadenplatz.

 

 

                                                                      

 

 

                                                                       Für das Protokoll:

                                                                       Freudenstadt, den 26. November 2007


                                                                       (Albrecht Lörcher)